Hohe Eingeborenenquote: Mittsommernacht an Buhne 16
Feiern können sie an Buhne 16. Zum Aufwärmen vor der Saison ist die Mittsommernacht am 21. Juni perfekt: meistens schon recht lau, immer noch nicht so voll und ein Magnet für alle Insulaner, die den Strand lieben.
Es gibt Livemusik, ein Wiedersehen mit vielen Winterflüchtlingen, das erste intensive Treffen dieses Sommers, nur wenige, wenige Stunden echte Dunkelheit. Manchmal wird getanzt, immer wird viel gelacht, nie ist jemand außen vor: Mittsommernacht ist das erste, vielleicht das schönste Fest des Buhne-16-Partysommers.
Seit 25 Jahren zelebriert man an Buhne 16 die vielleicht schönste und mit Sicherheit kürzeste Nacht des Jahres, die Mittsommernacht am 21. Juni. Auch, wenn sie manchmal gar nicht so schön ist, wie sie sein könnte, wenn es eigentlich weit nach 23 Uhr kaum dunkel wird und im Osten schon wieder ein Schimmer über dem Horizont liegt, bevor man wirklich ans Schlafen denkt.
Vor einigen Jahren schüttete es "auf den Hund", wie Insulaner gerne sagen, aber die eingeschworene Mittsommernachtsclique - und die ist richtig groß! - traf sich wie immer an Buhne 16 mit Livemusik vom Reggea-Mann. Bürgermeisterin saß neben Rasta-Boy, Hunde suchten Schutz unterm Tresen, Kinder tobten nackt durch den Regen. Dieser Termin ist sowas wie der heimliche Saisonstart. Spätestens jetzt sind auch die letzten Strandmenschen mit Surfbrett, Kleinkind und Kegel endlich aus dem Winterlager irgendwo im Süden zurückgekehrt, für den Ansturm der Rheinländer ist bereits alles perfekt vorbereitet, die saisonale Rettungsschwimmer-Clique ist unisono noch ein wenig blass um die Nase aber komplett, und es herrscht ein bisschen sowas wie die Ruhe vor dem Urlauberansturm, die vor allem Einheimische und die Kenner unter den Gästen gemeinsam hemmungslos genießen in dieser Nacht.



