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Söl'ring Foriining

Bewahrung und Belebung der "Sylter Identität"
Kulturarbeit, Denkmalpflege, Landschaftsschutz

Sölring Foriining

 

Das Friesendorf mit dem weltstädtischen Flair hat etwas unbezahlbares: die Natur. Dieses gut muss gepflegt, gehegt, geschützt und weiterentwickelt werden. Der Verein Söl´ring Foriining kümmert sich um dieses wahrlich komplexe Anliegen. Der größte nordfriesische Heimatverein Schleswig-Holsteins (2700 Mitglieder)  ist gemeinnützig und kümmert sich um die Themen Brauchtum, Küstenschutz und Landschaftsschutz auf Sylt.

Hünen.kulTour

Hünenkultur Sylt

Ein Lehr- und Wanderpfad der einlädt, die Archäologie der Vor-und Frühgeschichte auf Sylt zu erkunden: Die hünen.kulTour.

Kaum ein Gebiet in Deutschland wurde so von den Grabhügeln und Großsteingräbern geprägt wie die Nordfrisischen Inseln. Die Grabhügel stammen aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Wikingerzeit.

Der Ausflug ist unterteilt in drei Touren. Jede Tour umfasst mehrere Standorte, die Sie abwandern oder mit dem Fahrrad erkunden können. Die Tourenkarte wird Sie auf Ihrem Weg begleiten. Sie können systematisch vorgehen oder sich einfach auf den Weg machen und dabei überraschen lassen, welchen Zeitzeugnissen Sie auf Ihrer Tour begegnen.

Jede Tafel ist selbsterklärend und jeder Standort ist an den Fuß- und Radwegen so ausgewählt, dass die Tafeln nicht verfehlt werden können. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei diesem spannenden Ausflug in die Vor- und Frühgeschichte der Insel!

Die 15 Kilometer lange Nordtour durch Kampen, Wenningstedt und Braderup startet direkt am Denghoog (friesisch für Grabhügel in der Norderwiese). Von diesem ehemals reichen Erbe der Geschichte ist im Laufe der Zeit viel verloren gegangen. Die 5000 Jahre alten Grabhügel wurden fortwährend durch das Meer zerstört oder liegen unter Dünen begraben.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung!

Flyer

hünen.kulTour - der Flyer

Den Flyer zur Tour finden Sie zum download, oder in allen Tourist-Informationen auf der Insel

>>> zum Download <<<

Vogelkoje

In Schönheit sterben
Die Geschichte und Bedeutung der Kampener Vogelkoje erzählt viel über das karge  Leben auf der Insel vor gut 250  Jahren. Wer die Vogelkoje besucht, betritt eine andere Welt. Eine, in der sich nicht nur die Geschichten erleben lassen, die sich hier einst ereigneten. Hier erfährt man Ruhe und Natur auf sehr intensive Weise.

Von Jacob Gutmensch

 

Direkt am Watt gelegen, ca. 2 Kilometer von Kampen entfernt liegt die Vogelkoje.

Als interaktives Erlebniszentrum, modernes Museum, Vogel- und Naturschutzgebiet und Kulturdenkmal gleichermaßen zieht es kleine und auch große Besucher in seinen Bann.

Fast schon etwas verwunschen liegt die Vogelkoje in dem kleinen Wäldchen am Watt. Ein Rundweg führt den Besucher durch einen Auenwald, hinein in die Kojenhäuser, über den Deich und an einem Teich entlang. Auf dem Rundweg befinden sich an 35 Stationen Tafeln  die dem Besucher die faszinierende Flora und Fauna näher bringen und auch die spannende Geschichte der Vogelkoje erklären. Ganz spielerisch können unsere kleinen Gäste die Vogelkoje mit Hilfe eines Rätsels erkunden.   Seit 1935 steht das ganze Areal der Vogelkoje unter Naturschutz und ist somit eines von fünf unter Schutz gestellten Gebieten in direkter Nachbarschaft.

Was wir Ihnen vor Ihrem Besuch der Vogelkoje schon verraten können…aber psst:

Vor 250 Jahren erhielten die Kampener Ihre offizielle „Entenfangerlaubnis“ vom Dänischen König. Mit Lockvögeln wurden die wilden Enten auf Ihrer Reise zum Rasten auf den Süßwasserteichen verführt. Sobald Sie über die Fangpfeife, die Walfahrer aus Holland mitgebracht hatten, geleitet wurden, war ihr Schicksal besiegelt. In manchen Jahren wurden bis zu 25.000 Enten gefangen. 1912 waren es nur noch 99 Enten und Vogelkoje musste geschlossen werden.

Wiederbelebt wurde das ganze Areal in den 80er Jahren durch den Einsatz von Christian Hansen, der mit Hilfe von Förderern die Anlage neu aufbaute.  Betreiber des Museums ist die Söl’ring Foriining, der Sylter Verein für Kulturarbeit, Landschaftsschutz und Denkmalpflege.

Wer  mehr interessantes und wissenswertes über die Vogelkoje erfahren will, sollte sich also auf den Weg machen, denn zurzeit ist Sie noch ein richtiger Geheimtipp!

Anreise:

Die Vogelkoje befindet sich neben dem gleichnamigen Restaurant. Wenn Sie mit dem Bus anreisen, steigen Sie bei der Haltestelle Vogelkoje/Klappholttal aus und gehen über den Fahrradweg Richtung Süden.

Die Söl’ring Foriining ist der Sylter Verein für Kulturarbeit, Landschaftsschutz und Denkmalpflege und nimmt sich diesen Themen auch mit viel Liebe an. Der Verein ist nicht nur für die Vogelkoje zuständig. Weitere betreute Museen sind das Heimatmuseum und das Altfriesische Haus in Keitum sowie der Denghoog in Wenningstedt. Der Verein finanziert seine Mitglieder aus Eintrittsgeldern, Mitgliedsbeiträgen, Zuschüssen und Spenden.

An den Museen gibt es immer etwas zu sanieren. Wer Mitglied werden möchte oder spenden möchte kann sich gerne unter 04651/32805 informieren!

 

 

Öffnungszeiten 2018

26. März bis 30.4. und Oktober: Werktags 10 - 16 Uhr, So, So und feiertags 11 - 16 Uhr

Mai bis September Werktags 10 - 17 Uhr, So, So und feiertags 11 - 17 Uhr

Eintritt: mit Gästekarte: 4 Euro, Kinder 2 Euro

Kunstprojekt Sjüün

[Blickfang; das, was ins Auge fällt]

SJÜÜN Übersichtskarte

Sjüün bringt zwölf Sammlungsobjekte des Sylter Heimatmuseums mit elf Orten auf der Insel Sylt in einen Dialog. Unterschiedliche Themen, die mit der Inselgeschichte und dem ausgewählten Raum eine Verbindung haben, werden dabei aufgegriffen. Das zwölfte Objekt befindet sich auf der Rückseite der Karte bzw. App, die für die Nutzung des Projektes benötigt wird. Die Sammlungsobjekte befinden sich alle im Museum ausgestellt.

Der Teilnehmer dieser Aktion erhält an den öffentlichen Punkten eine Werkbeschreibung der des Sammlungsgegenstandes (Gemälde, Fotografie, Fliese) - die diesem Blickpunkt gegenübersteht. Im Museum steht der Besucher vor dem Sammlungsobjekt und hört bzw. liest die zeitgenössische Blickbeschreibung, die die Künstlerin Chili Seitz zu einer bestimmten Jahreszeit, an dem ausgewählten Ort verfasst hat. So entsteht beim Betrachter ein drittes Bild, da er in beiden Fällen das Gegenüber visuell nicht vor Augen hat, sondern seine eigene Bildwelt schafft und diese ggf. mit seiner Phantasie und Assoziationen des Gehörten konfrontiert. Das Projekt beschäftigt sich mit sozialen Räumen, Naturräumen, Sagen, traditionellen Bräuchen (Biike) oder räumliche Veränderungen auf der Insel Sylt.

Für das Projekt steht eine kostenfreie App (iphone und Android) in den App-stores bereit. Mit Hilfe der App können die Teilnehmer sich zu den einzelnen Orten navigieren lassen und dort die jeweiligen Beschreibungen auf deutsch, englisch und Sölring (Sylter Friesisch) offline anhören. Im Anschluss an die Erzählung hören Sie eine passend ausgewählte Sagengeschichte. Die Sagengeschichten sind exklusiv in der App zu hören.

Neben der App stehen alternativ QR-Codes für die einzelnen Beschreibungen bei allen Werken bereit sowie ein handlicher Faltplan, der im Museum und an vielen Auslegestellen auf der Insel erhältlich ist. Zusätzlich erhalten Sie an an allen Punkten die Beschreibungen auf den präsentierten Archivkarten abgedruckt.

Das Projekt lädt ein, die Insel und ihre Geschichte zu entdecken und sich mit ihr spielerisch auseinander zu setzen, Blickpunkte zu schärfen und zu erfahren, was in anderen Zeiten an den Orten geschah oder was sich verändert hat.

Sjüün wurde gefördert von: Kultusministerium Land Schleswig-Holstein, Sparkassen Stiftung Schleswig-Holstein, Nord-Ostsee Sparkasse und Insel Sylt Tourismus Service.

Unterstützt von den Gemeinden Westerland und Hörnum, Landschaftszweckverband, Syltfunk-Sölring Radio und Familie Diedrichsen/List.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte >>>HIER<<<

Umzingelt von geschützter Natur

Das Rote Kliff

Naturschutzgebiet - Dünenlandschaft auf dem Roten Kliff

Vor dem Strandübergang Nr. 33 in Wenningstedt steht eines der vielen weißen Hinweisschilder, das einen ersten Überblick über die Lage der Naturschutzgebiete, deren Pflanzenwelt und die Geologie vermittelt.
Dieses 1979 ausgewiesene Gebiet dient laut Gesetz dem Schutz und der Erhaltung der Heide, der Dünen und den erdgeschichtlichen Besonderheiten im Roten Kliff. Mit knapp 2 km2 ist die bis zum Haus „Kliffende“ in Kampen reichende Heide- und Dünenlandschaft eines der kleineren Naturschutzgebiete auf Sylt.

 

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Naturschutzgebiet Nielönn

Das Naturschutzgebiet Nielönn-Sylt

Nördlich von Kampen, dort wo die Hohe Geest mit einem alten, längst zugewachsen Kliff endet, erstreckt sich über eine Breite von mehreren hundert Metern eine Schwemmlandwiese.
Diese dient dem Erhalt und Schutz von Vorlandbildungen.
Das gesamte Gebiet umfasst Salzwiesen mit verschiedenster Flora und Fauna, Sandflächen und nördlich von Kampen die bevorzugten Beobachtungsplätze der Vogelfreunde.

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Naturschutzgebiet Nord-Sylt

Das älteste Naturschutzgebiet von Sylt reicht vom Listland bis Kliffende bei Kampen. Schon 1923 erkannte man die Einzigartigkeit der Dünenlandschaft, besonders der Wanderdünen und stellte das Areal unter einen Schutz, der 1980 nochmals verschärft wurde.Vor allem die für den Inselschutz wichtigen strandnahen Randdünen sind sehr schonend zu behandeln. Ihre Vegetation hält den Sand fest und darf weder durch Begehung noch Lagern zerstört werden. Von öffentlichen Parkplätzen führen Holzstege und Lehmkieswege durch die Dünenwelt zum Strand. Bleiben Einheimische und Gäste auf diesen Wegen tragen sie bereits zum Inselschutz bei. Um die inseltypische Pflanzenwelt zu erhalten, entfernen die Gebietsbetreuer Fremdpflanzen wie Birken, Kiefern und Traubenkirsche. Das Gebiet ist ein Zuhause für bedrohte Vögel, besondere Arten von Kleinschmetterlingen, Insekten und Kreuzkröten.

Braderuper Heide

Braderuper Heide

Heiden gehören zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen in Schleswig-Holstein. Landesweit sind seit 1850  die Heideflächen um 16,5% gesunken.  Fast 50% allein befinden sich auf der Insel Sylt. Die Braderuper Heide ist als größter Komplex auf Sylt erhalten geblieben und  daher besteht  für ihr Fortbestehen eine besondere Verantwortung.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte >>>HIER<<<

Modern sein heißt Geschichte achten und draus klüger und entschlossener zu werden. »Rüm hart – klaar Kiming« ist nicht nur der friesische Wahlspruch, »Weites Herz – klarer Horizont« könnte auch das Motto all derer sein, die dem Schutz der Sylter Natur viel von ihrer (Frei-)Zeit opfern. Und für Kampen unbezahlbar sind.

>>>Hier geht's zum Kultur- und Heimatverein der Insel Syl<<<

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