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Ausstellungen 2019

im Kaamp-Hüs

© Klaus Jürgens

KLAUS JÜRGENS photoART

"Faszination Augenblick - von Kampen in die Welt"

25. Mai bis 05. Juli 2019 im Kaamp-Hüs

 

Die fotografischen Inspirationen schlagen einen visuellen Bogen von Kampen zur Partnerstadt Lech am Arlberg in die Welt nach New York, Hongkong, Singapur.

Mit der Insel Sylt verbindet den Hamburger Foto-Designer ein inniges Verhältnis, das in seinen avantgardischen, subjektiven Fotografien in eigener Weise zum Ausdruck kommt.  Das Ungewohnte, das Überraschende, das Einmalige in dem nicht mehr wiederkehrenden  Augenblick – dies hat Klaus Jürgens in seinen Fotografien festgehalten.

Durch die zunehmende Beschleunigung von Informationen und Bildern scheint das Leben immer schneller an uns vorbeizurasen. Details verschwimmen und können kaum mehr wahrgenommen werden. Eine Herausforderung ans Innehalten. Innehalten und wieder Staunen dürfen.

 

 

Sehen, Fühlen - auch Hören. „Faszination Augenblick“ wird bei Vernissage am 25. Mai und Finissage am 05. Juli durch musikalische Spielfreude begleitet und interpretiert -  mit facettenreichen, überraschenden Kompositionen und Improvisationen des Hamburger Drummers Björn Lücker. Lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Eine ungewöhnliche Einführung wird Sie begleiten.

 Die Fotos sind urheberrechtlich geschützt – Vervielfältigungen sind nicht gestattet  -  VG Bild+Kunst Bonn

© Margot Berghaus

Fotografien von Margot Berghaus

"Sylt - See - Sehnsucht"

8. Juli bis 2. August 2019 im Kaamp-Hüs

"Sylt hat mich durchs Leben begleitet. Die Insel ist für mich Lebensfreude, wenn ich hier, und Ort der Sehnsucht, wenn ich fern bin" – so Margot Berghaus.

Sylt in sämtlichen Facetten der Natur, das fangen diese Bilder ein und stellen es in aller Intensität zur Schau: Von der sanften bis zur tobenden See, liebliche Sommerwölkchen genau so wie wilde Sturmhimmel, eine Landschaft von karg bis idyllisch, das leuchtende Licht von Sonnenglitzern auf dem Meer, mildem Mondschein über dem Watt bis zum Schein der Leuchttürme. Es gibt große und kleine Formate, Arbeiten auf Leinwand, Aluminium und hinter Acrylglas, überwiegend Fotografien, aber auch Mischformen zwischen Foto und Ölmalerei; selbst Meeresbilder in LED-Leuchtkästen sind dabei.

Margot Berghaus hat ihr Studium durch Jobs in Kampen in der "Kupferkanne" und der "Tenne" im Roten Kliff finanziert, mit Dr. phil. und soziologischer Habilitation abgeschlossen, dann als Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim gearbeitet – und dabei jeden Sommer in Kampen verbracht. Immer fotografiert und gemalt. Jetzt lebt sie als freie Künstlerin in Hamburg. Ihre Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und international gezeigt; sie sind auch auf der Website www.margotberghaus.de zu sehen.

© Wilhelm Ohm© Wilhelm Ohm

Eine Ausstellung der Stiftung Ohm mit Bildern von Wilhelm Ohm (1905 - 1965)

"Sylt um 1950"

5. bis 31. August 2019 im Kaamp-Hüs

Die Sylt-Landschaften des Künstlers sind gekennzeichnet durch eine intensive Auseinandersetzung mit der erlebten Natur.

Wilhelm Ohm, Maler, Architekt und Bildhauer, suchte in klassischer Allseitigkeit eine Verbindung der Künste und ließ keine Gelegenheit aus, die verschiedenen bildnerischen Möglichkeiten durchzuspielen. Er hat, trotz einschneidender Unterbrechungen seiner künstlerischen Arbeit durch Nazizeit und Krieg ein umfangreiches Gesamtwerk hinterlassen.

Erstmals widmet nun das Kaamp-Hüs seinen Sylt-Bildern eine eigene Ausstellung. Neben persönlichen und abendländisch geprägten Mythen wird die Natur zum wesentlichen Thema seiner Kunst.

Zwischen 1946 und Mitte der 50er Jahre schuf Wilhelm Ohm zahlreiche Öl- und Temperabilder sowie Pastelle, in denen er immer wieder seine Eindrücke auf Sylt vor Ort und dann anschließend im Atelier umgesetzt hat. Zu den Motiven gehörte zum Beispiel der Nordseestrand, die Kampener Heide, das Watt und der Lister Hafen. Das geradezu explosiv-Expressive seiner Bilder aus den vierziger Jahren wandelt sich im Verlauf der fünfziger Jahre zu einer immer differenzierteren Palette und atmosphärischer Gesamtwirkung. Eine Auflösung von Farbe und Licht mündet, inspiriert durch Hölderlins Hymnen an die Natur, in Spiegelbilder arkadischer Lebensfreude.

 

Leitlinien in seiner Beschäftigung mit dem Verhältnis von Natur und Kunst sind für Wilhelm Ohm sowohl die Begegnung mit der Wirklichkeit wie die Auseinandersetzung mit der Dichtung und mit den Traditionen der abendländischen Malerei. Der Künstler findet zu komplexen bildnerischen Ausdrucksformen von expressiver Kraft  bis zu stiller malerischer Kontemplation. 

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Stiftung Ohm in Hamburg.                                                                                 

Birgit Warringsholz

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