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Ausstellungen 2019

im Kaamp-Hüs

© Margot Berghaus

Fotografien von Margot Berghaus

"Sylt - See - Sehnsucht"

8. Juli bis 2. August 2019 im Kaamp-Hüs

"Sylt hat mich durchs Leben begleitet. Die Insel ist für mich Lebensfreude, wenn ich hier, und Ort der Sehnsucht, wenn ich fern bin" – so Margot Berghaus.

Sylt in sämtlichen Facetten der Natur, das fangen diese Bilder ein und stellen es in aller Intensität zur Schau: Von der sanften bis zur tobenden See, liebliche Sommerwölkchen genau so wie wilde Sturmhimmel, eine Landschaft von karg bis idyllisch, das leuchtende Licht von Sonnenglitzern auf dem Meer, mildem Mondschein über dem Watt bis zum Schein der Leuchttürme. Es gibt große und kleine Formate, Arbeiten auf Leinwand, Aluminium und hinter Acrylglas, überwiegend Fotografien, aber auch Mischformen zwischen Foto und Ölmalerei; selbst Meeresbilder in LED-Leuchtkästen sind dabei.

Margot Berghaus hat ihr Studium durch Jobs in Kampen in der "Kupferkanne" und der "Tenne" im Roten Kliff finanziert, mit Dr. phil. und soziologischer Habilitation abgeschlossen, dann als Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim gearbeitet – und dabei jeden Sommer in Kampen verbracht. Immer fotografiert und gemalt. Jetzt lebt sie als freie Künstlerin in Hamburg. Ihre Werke wurden auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und international gezeigt; sie sind auch auf der Website www.margotberghaus.de zu sehen.

© Wilhelm Ohm© Wilhelm Ohm

Eine Ausstellung der Stiftung Ohm mit Bildern von Wilhelm Ohm (1905 - 1965)

"Sylt um 1950"

5. bis 31. August 2019 im Kaamp-Hüs

Die Sylt-Landschaften des Künstlers sind gekennzeichnet durch eine intensive Auseinandersetzung mit der erlebten Natur.

Wilhelm Ohm, Maler, Architekt und Bildhauer, suchte in klassischer Allseitigkeit eine Verbindung der Künste und ließ keine Gelegenheit aus, die verschiedenen bildnerischen Möglichkeiten durchzuspielen. Er hat, trotz einschneidender Unterbrechungen seiner künstlerischen Arbeit durch Nazizeit und Krieg ein umfangreiches Gesamtwerk hinterlassen.

Erstmals widmet nun das Kaamp-Hüs seinen Sylt-Bildern eine eigene Ausstellung. Neben persönlichen und abendländisch geprägten Mythen wird die Natur zum wesentlichen Thema seiner Kunst.

Zwischen 1946 und Mitte der 50er Jahre schuf Wilhelm Ohm zahlreiche Öl- und Temperabilder sowie Pastelle, in denen er immer wieder seine Eindrücke auf Sylt vor Ort und dann anschließend im Atelier umgesetzt hat. Zu den Motiven gehörte zum Beispiel der Nordseestrand, die Kampener Heide, das Watt und der Lister Hafen. Das geradezu explosiv-Expressive seiner Bilder aus den vierziger Jahren wandelt sich im Verlauf der fünfziger Jahre zu einer immer differenzierteren Palette und atmosphärischer Gesamtwirkung. Eine Auflösung von Farbe und Licht mündet, inspiriert durch Hölderlins Hymnen an die Natur, in Spiegelbilder arkadischer Lebensfreude.

 

Leitlinien in seiner Beschäftigung mit dem Verhältnis von Natur und Kunst sind für Wilhelm Ohm sowohl die Begegnung mit der Wirklichkeit wie die Auseinandersetzung mit der Dichtung und mit den Traditionen der abendländischen Malerei. Der Künstler findet zu komplexen bildnerischen Ausdrucksformen von expressiver Kraft  bis zu stiller malerischer Kontemplation. 

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Stiftung Ohm in Hamburg.                                                                                 

Birgit Warringsholz

© Ben Buechner© Ben Buechner

Willkommen im Reich der Schwarmintelligenz

Ben Buechner

1. September bis 31. Oktober 2019 im Kaamp-Hüs

Aus der Ferne sieht es aus wie ein gemalter Frauenkörper. Aber wenn sie näher treten,sehen Sie hunderte weißer Schmetterlinge. Leben die noch? Was wie ein zufälliger Landeplatz von Schmetterlingen aussieht, entpuppt sich jetzt als 3-D Kunstwerk.

Jeder Schmetterling wurde sorgfältig ausgeschnitten und an seinen Platz fixiert. Visuell einverblüffender Effekt, philosophisch gesehen ein hoffnungsvoller Ausblick ---- Leben als Metamorphose, als ein stetes Entpuppen und Verpuppen. Formen vergehen, ihre Einzelteile auferstehen als Schmetterling und bilden eine neue Form.

Ben Buechner´s Vergangenheit in der Werbewirtschaft wird deutlich, wenn er seine Stencil-Cut-Out-Technique auf eine Campbells Soup anwendet. Fliegt die Dose gleich weg, wenn man sich umdreht?

Alles ist vergänglich, und dem steten Fluss der Veränderung unterworfen. Vielleicht ist es jawirklich so: alles lebt und jedes Ganze ist eine Komposition aus ganzen Teilen. Jedes Teil eine flüchtige Einheit für sich. Vorübergehend versammelt zu einer Dose, dann zu Kirschen und immer so weiter ....

Ben Buechner begann seine Karriere als Graffitikünstler. Es brauchte eine volle Dekade bis er seine`Stencil-Cut-Out-Technique`gefunden hatte. War sie ihm zugeflogen? Sie hat sich entpuppt.

Ben´s Objekte erzählen Geschichten, die sich dem Betrachter erst nach und nach erschließen. Hinschauen wird zum Nachdenken über das Leben, die Vergänglichkeit, die Wanderung der Dinge und die innere Intelligenz jedes einzelnen Teils. Die schöne Seite der Schwarmintelligenz.

 

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